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[15.Mai - 25. Mai 2019] Canossa Reloaded

Eine Reise der Aufmerksamkeit mit Kreuzbild gegen den Missbrauch.

Nach dem Motto „Grenzen überschreiten“ macht der Künstler R. Metzenmacher mit seinem Freund Hannes Bauer eine symbolische Büßer-und Pilgerwanderung von Bamberg nach Fulda. Metzenmacher arbeitet und lebt in Bamberg - gleich am Fuße des Doms. Er ist ein kritischer Beobachter unserer Zeit und kein Diener vor dem Herrn. Kritik in Form von Gemälden sind sein bevorzugtes Mittel, um auf die Situation in unserer Gesellschaft hinzuweisen, oder um Aufmerksamkeit auf wichtige Thema zu erzeugen. Das großformatige Kreuzbild 240 cm x 220 cm), das eine Anklage an die Katholische Kirche darstellt, wurde erdacht vom Künstler und dessen Freund Prof. Dr. Kaußen. Der Titel: „Der Mantel des Schweigens II“. Darin stellt er die Opfer des Missbrauchs in den Vordergrund, benennt allgemein die Täter - und vor allem die Scheinheiligkeit der Institution (Kirche), die es damals unter Papst Benedikt nicht schaffte, in aller Klarheit Stellung zu beziehen und sich selbst zu hinterfragen.

Die Monstranz der Moral ist befleckt. Schein - Heiligkeit.

Enthaltsamkeit ist wider die Natur, der Bruch des Vertrauens ist die Konsequenz.

Scham ist auf der falschen Seite. Kirche schützt das Individuum nicht (Kinder, Frauen und Ordensschwestern).

Macht verführt - Transparenz statt Hierarchie!

Nun ist die Zeit abermals reif für eine innere Einkehr und moralische Umkehr! Dass es zumindest eine mittlerweile tiefere Einsicht in das Fehlverhalten der Katholischen Kirche gibt, zeigte spätestens die dreitägige Konferenz des Papstes Ende Februar 2019 in Rom. Nun ist gegenüber aller Welt die Dringlichkeit des brennenden Themas belegt. Wir wollen jetzt nicht locker lassen. Als Reaktion auf die zwar wichtige und vom Grundsatz her sehr löbliche päpstliche Initiative - das muss man zuerst einmal anerkennen - wollen wir ein wirkliches Zeichen setzen. Das wieder mal als zu weich empfundene Schlusswort ohne rechtliche Konsequenzen der hochkarätigen Zusammenkunft im Vatikan, lassen den Beobachter mit vielen Fragen zurück. Die Zeit für echte Veränderungen in der Kirche ist dringlicher denn je. Ein mögliches Ende des Zölibats und ganz entscheidend eine weltliche Gerichtsbarkeit, wären eine klare Aussage, um den Missbrauch zu unterbinden und die Täter ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Auch der Verlust des Priesteramtes mit allen Konsequenzen wäre angebracht.

Aus diesem Grund initiiert Metzenmacher mit einigen Freunden eine Büßer- oder Pilgerwanderung mit dem Titel „Canossa-Reloaded“. Und das nicht nur mit moralischem, schwerem Gepäck - angelehnt an biblische Überlieferung: Jesus trug sein Kreuz, stellvertretend für die Sünden. Metzenmacher und besonders sein Freund Hannes Bauer schleppen nun im Hier und Jetzt der nachösterlichen Zeit einen Handkarren über die Hügel und Berge der ca. 130 km langen „Reise der Reflexion“. Sein Gemälde wird darauf in gedruckter Form der Bevölkerung gezeigt und im Idealfall eben auch dem Klerus, oder den Kirchenvertretern. Er möchte den Opfern noch mehr Gehör verschaffen und drängt auf Anerkennung des Leids, sowie das Bekenntnis der Täter. Ziel der Reise ist der Dom zu Fulda und die Anerkennung der Rechtsstaatlichkeit.

So anklagend das Bild und der Text, so groß ist unsere Hoffnung, dass endlich eine Brücke gebaut wird zwischen den bislang getrennten Welten.

Deshalb gehen wir stellvertretend für Opfer diesen schmerzhaften Weg und laden jeden der mag ein, uns zu begleiten! (und sei es nur für einen kurzen Abschnitt)

https://youtu.be/XeLLGmkFBag



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