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[20. Februar 2012] Unterschiedlichkeit im Denken

In der Modebranche ist die Balance oder die Entschiedenheit zur Unterschiedlichkeit bzw. Gleichheit eine Grundvoraussetzung zum Erfolg. Giorgio Armani hatte das schon früh erkannt und konnte so sein Label erfolgreich positionieren. Hier ist eine dpa Meldung von Armani zum Thema: 'Armani sieht einen entscheidenden Unterschied zwischen Männern und Frauen. Männer, meint der italienische Modemacher, brauchen keine Haute Couture, um sich besonders zu fühlen, viele Frauen wohl. Frauen liebten es nämlich sehr, "sich von anderen Frauen zu unterscheiden: 'Ich habe dieses Kleid, und du hast es nicht. Ich bin also wer und du nicht'" Das sei bei Männern anders. "Männer brauchen solche Besonderheiten nicht", meinte der 77-Jährige.'

Metzenmacher: "Was Armani anspricht ist die weibliche Denkwelt, die von Individualisierung geprägt ist! Das ist ein fundamentaler Unterschied zur universalierenden Denkwelt der Männer".

Allerdings gibt es eine zeitgeistige Entwicklung die dem fundamental widerspricht. "Früher politische Rebellion, jetzt Ästhetisierung"

"Vor allem junge Männer reagieren ganz extrem auf Mode", sagt die Kulturwissenschaftlerin und Heftherausgeberin Annette Geiger. Für viele sei Mode vielleicht das wichtigste Mittel der Identitätsfindung und Abgrenzung geworden. Dabei würde sich gerade die Generation Praktikum über ihren Stil förmlich von der Gesellschaft abkapseln: "Was bei früheren Generationen die politische Rebellion war, ist heute die Ästhetisierung."

Metzenmacher: Das ist ein eindeutiges Beispiel für die von mir beobachteten „Entmännlichung“ der modernen Gesellschaft. Hier ist ein Beispiel für Gleichmacherei von Vivian Westwood:

http://bit.ly/wEhOOM


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