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Die Gegenstände kommen ins Bild

Stilleben Der Begriff 'Stillleben' taucht zum ersten Mal um 1650 in holländischen Inventaren auf. Dieser Terminus meinte im Holländischen ursprünglich nichts anderes, als 'religiöses Modell', oder 'unbewegte Natur' (leven = Modell). Es gab noch andere Ausdrücke, wie 'fruytagie' (Frühstück), 'bancket' oder 'ontbijt' (Bankett - Frühstücksbild). Der deutsche Künstler Joachim von Sandrart (1606 - 1688) schrieb 1675 noch von 'stillstehenden Sachen'. Erst hundert Jahre später wurde in Frankreich der Begriff 'Nature Morte' geprägt. (1)

An den im 17. Jahrhundert gegründeten Kunstakademien nahm das Stillleben in der Hierarchie der Kunstgattungen den letzten Platz ein. Dabei räumte man der bloßen Wiedergabe von Blumen in einer Vase, auf dem Tisch liegenden Resten einer Mahlzeit oder scheinbar achtlos herumliegenden Büchern, Dokumenten und Malerpaletten nicht die Erhabenheit ein wie etwa der Darstellung von Bibelszenen oder Staatsaktionen. Diese nicht sonderlich hohe Wertschätzung folgte letztlich dem philosophischen Schema vom Menschen als der Krone der Schöpfung. Das Unbelebte und nicht Körperhafte besaß keinen hohen Rang. Im Zeitalter des Absolutismus veränderte sich das mittelalterliche feudale gesellschaftspolitische Ordnungssystem hin zu einer bürgerlich- handelskapitalistischen Gesellschaftsform. Dem entsprach der akademische Kanon der künstlerischen Erfahrung und Praxis nur zögernd. Im Gegensatz zu dieser Doktrin haben Kenner und Liebhaber künstlerische Darstellungen von Stillleben schon früh finanziell zu honorieren gewusst. So ist es überliefert, dass einige Maler zwischen 600 und 1000 Gulden für ein Blumenbild erhielten; zum Vergleich: ein gutes Portrait im allgemeinen nur 60 Gulden.

Die Gegenstände kommen ins Bild

In dem Maße, wie die realistische Wiedergabe der Welt erforscht wurde, entwickelten die Stilllebenmaler auch eine Sensibilität für chromatische und tonale Valeurs. So berichtete Vincenzo Ginstiniam, Caravaggio habe gesagt, dass es genau so schwer sei, ein gutes Gemälde mit Früchten zu malen, wie eines mit menschlichen Figuren. In den Kommentaren vieler Künstler dieser Zeit spiegelt sich diese Meinung wider: es sei prinzipiell unbedeutend, welchen Gegenstand man male, einen erhabenen oder einen trivialen, die künstlerische Leistung sei in beiden Fällen die gleiche. Neben den Historienbildern behaupteten sich schließlich die künstlerischen Qualitäten der Stillleben als die Darstellung von Vollkommenheit und Wahrheit. (2)



Die Stories:

Alle Arbeiten zum Thema 'Die Gegenstände kommen ins Bild' sind hier aufgeführt.
43.) Das Schlüsselbild
42.) Jim Beam
41.) Eierbecher und Blumentopf
40.) Verraten und Verkauft perspektivisch
39.) Verraten und Verkauft
38.) Das Mensatablett und der Fisch
37.) Das Mensatablett
36.) Der gebratene Fisch
35.) Der Stein vor dem Spiegel
34.) Der Spiegel mit Stein III
33.) Der Spiegel mit Stein II
32.) Der Spiegel mit Stein
31.) Der riesige Spiegel
30.) Der Spiegel
29.) Die Zimmerecke
28.) Die Goldkante
27.) Die Gegenstände kommen ins Bild
26.) Scherben
25.) Scherben
24.) Der zerbrochene Krug
23.) Die Scherbe der Erinnerung
22.) La Concha I
21.) La Concha
20.) Die Tischecke mit Teller
19.) Die Tischkante in Rot
18.) Die Tischkante in Grün
17.) Das Besteck
16.) Marlu's Dessous in Rot
15.) Marlu's Dessous in Blau
14.) Marlu's Dessous
13.) Stillleben mit Schublade
12.) Stillleben mit Hasenschädel bei Tag
11.) Stillleben mit Hasenschädel
10.) Der Bündelwald
9.) Bündelstillleben von hinten
8.) Bündelstillleben
7.) Das Bündel VI
6.) Das Bündel IV
5.) Das Bündel II
4.) Das Bündel
3.) Das einsame Bündel III
2.) Das einsame Bündel II
1.) Das einsame Bündel 1.) Das einsame Bündel
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