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[15. August 2011] Heilige Nacht - Eine Nachbetrachtung

Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen Gästen, bei Erwin Hilbert und Prof. Dr. Stephan Kaußen für ihr Kommen und ihre tollen Beiträge bedanken. Ich glaube sagen zu können, dass das Gegenteil von Blasphemie an diesem Abend sichtbar und hörbar wurde. Kommentar eines Gastes:" Was gesagt werden muss, muss gesagt werden. Auch, wenn es schmerzt!". Sogar ein Missbrauchsopfer outete sich und war glücklich, nicht alleine in dieser Schein-Heiligen-Welt zu sein. Die Täter wurden klar benannt und trotzdem kam der Spaß und der Humor nicht zu kurz. Alle Fotos: Steven P. Carnarius

Hier noch einmal in Kürze die Biographie von Erwin Hilbert alias Papst Eduard I: In einer grauen Zechensiedlung Nordrhein Westfalens kam am 2. März 1951 ein fröhlicher Junge mit seinem Schrei ins Licht der Welt. Es war nichts anderes als sein Schrei nach Liebe. Vater Paul, ein Bergmann, „wühlte“ im Dunkel der Zeche Radbod kilometertief und machte Kohlen zu „Kohle“. Die Kindheit war kleinbürgerlich, öde und oft reizlos. Mutter Elfrieda, mit 40 Jahren etwas zu alt für den kleinen „Racker“, hat die Geburt nur knapp überlebt. Aber sie liebte ihn. Erwin alias Eduard Kratzfuss war ihr letzter „Wurf!“ Ein Kind des Alters und der Schmerzen. Aber es sollte so sein.

An der heimatlichen Dorfkirchendecke las er mit vierzehn: „Also hat Gott die Welt geliebt und sandte seinen eingeborenen Sohn. Damit alle die an ihn glauben nicht verloren gehen!“ Er verstand es nicht. Verstehen sie es? Die Suche begann.

Als die Berliner Mauer fiel, war er bereits mehrere Jahre Udo Lindenbergs Freund, Geheimrat und späterer Privatsekretär. Hier lernte er das Gesetz der „speziellen Schuhe“ und der Liebe kennen. Beratend assistierte er bei vielen CD-Produktionen von Feuerlandrevue! bis Stark wie zwei!. Er war auch ein Mann der ersten Stunde in Udos Malerei und organisierte später die Kirchenausstellung Die 10 Gebote!.

Hilbert ist ein liebevoller Rebell und Chaot. Er hat keinen Bock auf dumpfe, kleinbürgerliche und autoritäre Strukturen. Schon gar nicht von oben. Er macht es wie ein Maulwurf. Stets von unten, aber dennoch mit der Hilfe von Oben. Als Maulwurf verkleideter Kirchen- und Bürgerschreck, wie der Hermann Hesse Herausgeber Volker Michels sein Werk einmal nannte, untergräbt er eigen- und feinsinnig alles, was steif, tot und lieblos ist.

1998 eröffnete er das virtuelle Himmelscafe.de und erhielt dafür 2009 den Promikon David Award. Mit seiner Satire Papst Eduard I. zeigt er, wie schön es ist, wenn man dem Mann aus Nazareth versucht zu folgen. Hilbert ist und bleibt mit Ihm als Schüler on the way!

Der Theologieprofessor Dr. Hans Küng sagt über das Buch „Papst Eduard I“: „Manche Erscheinungen in der Katholischen Kirche sind heute nur noch mit Humor zu ertragen. Man lese und lache!

http:/www.EduardKratzfuss.de


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