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[14. Juli 2011] Das Retro-Art-Gemälde 'Jaffa' in der Weltkunst

Wenn's läuft, dann läuft's! In der Juli-Ausgabe der Weltkunst steht ein großer Artikel über die Bamberger Kunst- und Antiquitätenwochen und ein ganz toller Artikel zu meinem Bild 'Jaffa'. Angekommen!

Hier ist der Text:

Titel: Jaffa Größe: 309 x 167 cm Öl auf Leinwand

Jaffa

Mit meinem dreiteiligen Bild ‚Jaffa’ habe ich eine gemalte Dokumentation der Zerstörung und der Ermordung der einheimischen Bevölkerung Jaffas geschaffen. Ein Mahnmahl, wenn man so will. Durch die Jahrhunderte hat sich die Methode der Verschiebung von Machtverhältnissen mit Mitteln der Zerstörung und damit der Gewalt kein bisschen verändert. An dieser Stelle gibt es aus meiner Sicht keine wirkliche Evolution der Menschheit; und damit auch keine Modernisierung. Modern wäre es aber, nicht mit Gewalt Veränderungen herbei zu führen, sondern ganz im Sinne von Mahatma Gandhi, einen gewaltlosen Weg der Liebe und Überzeugung einzuschlagen. Dass das möglich ist, sollten wir ja an seinem Beispiel gelernt haben. Haben wir aber nicht!

Als mahnendes Beispiel steht Jaffa somit als Synonym für historische Rivalitäten im Nahen Osten – und in gewisser Weise auch für die heutigen Entwicklungen der ehemaligen Diktaturen hin zu potentiellen Demokratien im Nahen Osten. Sei es in Libyen, Tunesien, Ägypten, Syrien, Jemen... Auch diese Veränderungen gehen bzw. gingen nicht nur friedfertig über die Bühne, sondern waren in der Regel auch mit Gewalt und Zerstörung erzwungen.

Die Geschichte im kurzen Überblick: Im Jahr 1099 eroberte Gottfried von Bouillon im Rahmen des Ersten Kreuzzugs den Ort an der Mittelmeerküste. Die einheimische Bevölkerung wurde weitgehend umgebracht und stark reduziert. Für die Kreuzfahrer hatte Jaffa, als dem Jerusalem am nächsten gelegenen Mittelmeerhafen einen besonderen strategischen Wert.

1535 ließen die Mameluken Jaffa weitgehend zerstören und entvölkern. Später konnte Jaffa seine alte wirtschaftliche Bedeutung zurückerlangen, insbesondere als Pilgerhafen auf dem Weg nach Jerusalem.

Am 14. Mai 1948 wurde Jaffa von israelischen Milizen eingenommen. In der Folge von Flucht bzw. Vertreibung eines Großteils der arabischen Bevölkerung reduzierte sich diese von rund 65.000 auf knapp 5.000 Einwohner.

Søren Kierkegaard: „Das Leben kann nur in der Schau nach rückwärts verstanden, aber nur in der Schau nach vorwärts gelebt werden.“

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