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[15. Februar 2011] 'Life' von Keith Richards

Ich habe gerade das Buch vom Rolling Stones Gitarristen Keith Richards gelesen. Einfach grandios! Die Welt des Begreifens und der Intuition. So entsteht wirklich Großes. Das kann man in keiner Akademie der Welt lernen. Grandios! Jawoll.

Hier sind einige Zitate mit meinen Anmerkungen: 'Ich trieb ohne irgendwelche zielgerichteten Gedanken so vor mich hin, aber dann war man am nächsten Wochenende wieder da, und es waren schon wieder ein paar Leute mehr ...nichts ist ermutigender' - Alles im Leben muss die Zeit bekommen zu wachsen, kein Genie und keine Band hat es ohne Entwicklung geschafft. Sonst sind sie One-Hit-Wonder und kommen selten wieder. Ein Baum wächst auch von Innen heraus und dann nach oben. Das vergessen die meisten in der Industrie. Wirklich Gutes muss reifen!

'Mir kommt es nicht darauf an, wer der Chef ist, sondern dass es funktioniert.' -So muss das sein! Das Ego sollte immer hinten anstehen und die Sache oder der Inhalt im Vordergrund. Dann kann es was werden. Wer dann später die Führung übernimmt, ist im Moment der Entstehung total egal.

'Wir wussten, dass wir Anfänger waren, aber gleichzeitig wollten wir es unbedingt lernen, und dieses Lernen war zehnmal besser als das in der Schule. Damals ging es vor allem darum, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, wie man diesen Sound produziert' - Das ist echtes Forschertum mit Mitteln der Musik! Niemand fällt vom Himmel und kann es. Den wichtigen Dingen muss man auf den Grund gehen und herausfinden, was es damit auf sich hat, um dann sein eigenes Ding daraus zu machen. Das ist dann anders als die Variation der Variation. Das ist die Voraussetzung für einen eigenen Weg.

'Die echten Blues-Puristen waren pedantisch, konservativ und zeigten gern deutlich ihr Missfallen; bebrillte Streber, die darüber entschieden, was echter Blues war und was nicht. Also bitte, woher sollten diese Gestalten das wissen?' - Genauso ist es in der Kunst. Dort sitzen die Bewahrer, die Verhinderer. Immer braucht es einen Innovator/in der offen und tolerant ist zuzuhören oder hinzuschauen. Verwaltermentalität hilft überhaupt nicht, sondern verhindert nur wichtige Entwicklungen.

'Aber die Atmosphäre war feindselig - und da wurde mir klar, dass Leute gar nicht auf die Musik hörten, sondern nur zu einem oberschlauen Geheimbund gehören wollten - Darum geht es den meisten: Sich mit etwas besonderem schmücken und nicht einem wichtigen Inhalt gehör zu verschaffen. Dummköpfe.

'Sie wollten immer dasselbe und hatten keine Ahnung davon, dass das was sie hier zufällig hörten, schlicht ein Ausschnitt aus einem Prozess war, etwas, das vor langer Zeit begonnen hatte und sich immer weiter entwickelte.' - Das können die meisten Menschen sich nicht vorstellen, dass es etwas oder jemanden gibt, der sich entwickelt und erst in ein paar Jahren wirklich überragende Leistungen bringen kann. das ist in der Musik so, aber auch in der Kunst oder im Sport. Michael Schuhmacher wäre sonst niemals 7-maliger Formel 1 Weltmeister geworden.

'Ich suchte nach der Seele des Ganzen - dem Ausdruck.' Das tue ich auch immer. Das ist dann nicht Wissen, sondern das Feld des Begreifens.

'Man kann es nicht mit dem Verstand begreifen, man muss es im Bauch spüren.' - Nur so geht es! Wissen nützt meist nur etwas in der Nachbetrachtung, bei der Forschung hilft immer mehr Intuition und die Suche nach der Seele. Das kann man aber nicht in einer Akademie/Universität lernen, sondern nur indem man es selber ausprobiert und sich auf die Suche begibt.

Hier ist ein Bericht aus dem 'Stern'-Magazin:

http://bit.ly/hFrwxR
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