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[11. August 2010] Jungs sind so! Mein Leserbrief an 'Die Zeit'

Dass Frau und Mann unterschiedlich sind, ist Naturgesetz. Dass sie Kommunikationsprobleme haben, wissen wir seit langem. Begriffen haben wir es allerdings nicht wirklich. Dass sie sich durch die Individualisierung der Gesellschaft noch weiter von einander entfernt haben, sagt der Maler Ralf Metzenmacher. Er ist nicht gegen die Emanzipation an sich, sondern nur gegen eine falsch verstandene. Die falsch verstandene zielt auf das Ausfüllen jeglicher Rollen und Funktionen im Leben durch beide Geschlechter, als gäbe es die naturgegebenen Unterschiede und damit verbundenen Positionen/Funktionen/Stellenwerte im Leben von Frauen und Männern nicht. Es geht um das Konzept der Weiblichkeit in der Gesellschaft. Diese ist hoch zu achten, im besten Sinne erhaltenswert. Darin steckt ein Wertkonservatismus - und das in modernster Darstellungsform. Für die gute Intention des Künstlers steht schon alleine der Titel seines ersten Zyklus: Die Krone der Schöpfung. Jener ist ganz und gar ohne Ironie gewählt, sondern als Kompliment zu verstehen. Diese wird auch daran deutlich, dass alle Bilder zur Weiblichkeit von Harmonie und Schönheit zeugen, nicht vom Gegenteil. Der Blick des Mannes auf Weiblichkeit ist also nicht herablassend. Es geht vielmehr um eine Verneigung vor der wahren Weiblichkeit. Die Bilder sind Spiegelbild der unsichtbaren Realität, und sollen zum Nachdenken über das unterbewusste Rollenverständnis animieren, nicht das spontane Sich-verletzt-Fühlen.

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