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| [17. Januar 2010] Puma schließt ein Drittel seiner Läden |
Sportartkel Der Sportartikelhersteller Puma will in den nächsten Monaten verstärkt die Rentabilität seiner Läden überprüfen. Dabei sei auch die Schließung des einen oder anderen Puma -Einzelhandelsgeschäfts nicht ausgeschlossen, sagte ein Firmen- Sprecher am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur dpa.
Das Logo des Sportartikelherstellers Puma ist am Mittwoch (18.02.2009) in Nürnberg (Mittelfranken) vor Beginn der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens zu sehen. Foto: Daniel Karmann/dpa
Einen Bericht der französischen Zeitung „Le Figaro“ (Samstag), wonach das Unternehmen weltweit ein Drittel seiner Läden schließen wolle, um den Gewinnverfall zu stoppen, wollte der Sprecher nicht bestätigen. „Das sind Marktgerüchte, die wir nicht kommentieren“, betonte er.
Nach Angaben des Sprechers sind solche Aussagen schon deshalb schwer zu treffen, weil „wir trotz der Überprüfung ständig weitere neu Puma Concept-Stores eröffnen. Das ist ein Prozess“. Nach „Figaro“-Angaben will Puma bis 2011 Puma 150 Millionen Euro einsparen. In Frankreich würden mehrere Läden vom Jeans-Spezialisten Guess übernommen. Die Zahl der Puma-Geschäfte sei Firmengeheimnis.
Puma mit Sitz im fränkischen Herzogenaurach gehört zu 69,4 Prozent zum französischen Luxusgüteranbieter PPR, in dem die Familie Pinault das Sagen hat. 2008 erreichte Puma einen Rekordumsatz von 2,54 Milliarden Euro. 2009 sei der Umsatz aber in der Größenordnung von fünf Prozent gesunken und der Gewinn sei geschmolzen, schreibt „Le Figaro“. Die Investitionen in China anlässlich der Olympischen Spiele seien zu hoch gewesen und der russische Markt sei eingebrochen. Hoffnung setzt Puma wie die Konkurrenten adidas und Nike auf die Fußball-WM in Südafrika. dpa
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