Ralf Metzenmacher
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21. Die Krone

Bildinformationen:
210cm x 160cm, Öl auf Leinwand

Geschichte:
Dieses Bild ist Abschluss und Höhepunkt meines Themas Die Krone der Schöpfung. Ich wollte die gemalte Krone so komponieren, dass sie, quasi als Überrest, an die Fackel der Freiheitsstatue im Film ,Der Planet der Affen' erinnert. Deshalb verwandelte ich die Urschnecke I in eine echte Krone. Die Form ohne Schwanz ist deutlich wiederzuerkennen. In diesem Bild tauchen nun auch alle bisherigen Muschel- und Schneckenformen in den Farben Rot, Blau und Grün auf.

Die Schnecken oder Muscheln sind an den Stellen platziert, wo sonst die Edelsteine sitzen und die Krone dadurch besonders wertvoll machen. In meiner Betrachtungsweise ist das Symbol für die Frau der Schmuck für die Krone. Und damit ist die Frau nicht wirklich Die Krone der Schöpfung, sondern schlussendlich lediglich der Schmuck für den Mann. Denn die Krone selbst ist eher männlich als weiblich. Will heißen: kantig, eckig, blechern und nicht immer formschön. Trotzdem: Männlichkeit und Weiblichkeit gehören untrennbar zusammen - vielleicht aber nicht immer so, wie allgemein erwartet.

Mir ist klar: diese Aussage ist gerade in der heutigen Zeit nicht besonders populär. Trotzdem glaube ich fest daran, dass Forschungen über das Verhältnis von Frauen zu Männern zu einem ähnlichen Resultat kommen würden, auch wenn das niemand wirklich hören will.




Die Krone der Schöpfung - Die Krone

Zurück zum Bild: Die untere Hälfte der Krone verschwindet im nicht näher beschriebenen Sand des roten Planeten und wird von einem riesigen, gemalten Bilderrahmen umschlossen. Dieser gemalte Rahmen soll meine Idee eher humoristisch unterstreichen, alle Bilder aus diesem Zyklus auch nur mit einem speziell entwickelten Rahmen zu liefern. So wie ein Autodesigner sich auch um die Felgen des Wagens kümmert und sie in das Design integriert, kümmere ich mich durch außergewöhnliche Rahmen um die bestmögliche Unterstützung meiner künstlerischen Aussagen. Das Motiv auf dem Rahmen ist eine Wiederholung von einigen vorherigen Bilderrahmen. Dieser Rahmen wiederum ist bewusst nicht perfekt gemalt, sondern offenbart Brüche und nicht fertige Elemente, die darunter liegende Schichten zeigen. Dies ist als Parabel auf das wirkliche Leben zu verstehen und soll gleichzeitig ein humorvoller Hinweis zur Gültigkeit meiner Erkenntnisse zu diesem Themenkreis sein.

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